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Die Sommersaison geht nun zu Ende. Es ist jetzt nur noch eine Frage der Zeit, wann in den Lechtaler Alpen der Winter Einzug hält.

Hanauer Hütte mit Plattigspitze


Hanuer Hütte mit Schlenkerspitze
In unserer Gegend verkriecht man sich langsam mit einer Wolldecke hinter dem Ofen, nimmt sich ein schönes Buch und träumt von der vergangenen Bergtouren des zurückliegenden Sommers.
Doch einige Zeitgenossen können es nicht erwarten, bis der erste Schnee auch um die Hanauer Hütte liegt.
Dann ist es soweit. Die ersten kommen bei genügend Neuschnee mit den Schneeschuhen zur Hütte. Bei guten Schneeverhältnissen kann man noch die eine oder andere Bergtour machen.


Die Kogelseespitze (2647 m) bietet sich für ein solches Unternehmen an.
Im Sommer ist sie in 2,5 Stunden zu erreichen. Bei Schnee wird es je nach den Bedingungen etwas länger dauern. Allerdings ist dafür ein früher Aufbruch von der Hütte nötig, denn in den Wintermonaten ist die Länge der Tageszeit spürbar kürzer.

Lager für 12 Personen


Ab Januar, wenn die Tage dann wieder länger werden, kommen die Skitourengeher auf ihre Kosten. Das weitläufige, von eindrucksvollen Felsbergen umgebene Kar mit dem schönen Namen Parzinn, hält für den erfahrenen Alpinisten einige Highlights bereit. Gleich den ausgestreckten Beinen einer Spinne ziehen bei schönem Wetter die Skispuren in alle Richtungen.
Neben der bereits erwähnten Kogelseespitze, bietet sich die Steinkarspitze (2650 m) und sogar die Große Schlenkerspitze (2827 m) als ein beliebtes Tourenziel an.
Nachdem im letzten Jahr die Lager erweitert wurden und somit nun 12 Bergsteigern einen Platz für die Nacht angeboten werden kann, wurde in den letzten Tagen der Aufenthaltsbereich des Winterraums komplett umgestaltet. Es wurde eine gemütliche Eckbanknische eingebaut, damit ist nun auch gewährleistet, dass für jeden Gast ein Sitzplatz zu Verfügung steht.

Aufenthaltsraum


In der Zeit der Nichtbewirtschaftung der Hanauer Hütte bietet der Winterraum die Möglichkeit, trotzdem (gegen eine Gebühr von 5 €) auf der Hütte zu übernachten und sich selbst zu versorgen. Geschirr, Töpfe und eine Koch- und Heizgelegenheit stehen zu Verfügung, die Verpflegung muss allerdings mitgebracht werden. Der Winterraum ist jederzeit ohne Schlüssel zugängig.
Für das nötige Heizungsmaterial hat der Hüttenwirt Werner Kirschner bereits gesorgt.

Ein sonniger Februartag



Somit steht einem gemütlichen Aufenthalt, bei hoffentlich guten Schneeverhältnissen, nichts mehr in Wege. 

Informieren Sie sich auf jeden Fall vor der Tour, bei den örtlich zuständigen Stellen, über die bei unsicheren Verhältnissen vereinzelt bestehende Lawinenlage.

 


Vom 26. Juni bis 3. Juli fand ein Arbeitseinsatz von Mitgliedern der Sektion Hanau im Deutschen Alpenverein an der Hanauer Hütte statt. Wie bereits in den Vorjahren, trafen sich neun ehrenamtlich Helfer, für eine arbeitsreiche Woche, in den Lechtaler Alpen ein. Waren die Jahre zuvor von großangelegten Wiederaufforstungen und Wegeinstandhaltungen im Bereich des Hüttenzustiegs geprägt, wurde in diesem Jahr der Schwerpunkt in die Markierung und Versicherung der umliegenden Gipfel gelegt. Denn es gehört zu den Aufgaben einer Alpenvereins-Sektion, in ihrem Arbeitsgebiet für die Wegesicherung zu sorgen. 
                                                         

Hanauer Hütte

Hanauer Hütte mit Reichspitze 2568 m


Der Weg zur 2568 m hohen Reichspitze wurde mit Stahlseilen versichert. So ist es dem weniger geübten Bergsteiger nun auch möglich, ohne spezielle Kletterausrüstung, den Gipfel zu erreichen. 

Auf dem Weg ins Schlenkerkar


StufenbauAber auch in Wegabschnitten, die besonders der Erosion ausgesetzt sind, müssen von Zeit zu Zeit einige Maßnahmen ergriffen werden, die eine weitere Schädigung der Wege verhindert.

An einigen Stellen wurden Stufen im Weg eingebaut, was eine weitere Ausspülung verhindert.
Selbst an der Hütte, die in den vergangenen Jahren komplett renoviert und erweitert wurde, konnten noch letzte Restarbeiten erledigt werden.
Insgesamt wurden von den Mitgliedern über 500 Arbeitstunden geleistet.
Nun präsentiert sich die Hanauer Hütte in einem hervorragendem Zustand und lädt zu einem Besuch ein.
Nebenbei sollte erwähnt werden, dass die Hanauer Hütte sich sehr gut zu einem Familienurlaub anbietet. Denn sie wurde auch vom Deutschen Alpenverein als „Familienfreundliche Hütte“ empfohlen.
 



Teilnehmer: Reinhard Schuster, Markus Dunkel, Stephan Pfeifer



Mitgebrachtes Material:

· 16 qm Profilholz 18mm
· Profilholzklammern
· 40 lfm Dachlatten
· 8 Leimholzbretter
· 1 Türschließer
· 3 Paar Bettdecken
· 6 Kopfkissen



Durchgeführte Arbeiten:

Entkernung des alten Winterraumes.
Neuverkleidung der Wände mit Profilholz auf drei Seiten des Lagers.
Anbringen eines Türschließers.
Ausbessern der Wände mit Fassadenfarbe.
Reparieren von Fensterläden


Am 26.September 2003 fuhren wir zu dritt zur Hanauer Hütte. Nach einer Reifenpanne auf der Autobahn bei Würzburg kamen wir leicht verspätet um 11 Uhr in Boden an.
Werner, der uns zur Hütte mitnehmen wollte, steckte im Almabtrieb am Hahntennjoch fest. So übernahm der Taxidienst Lechleitner unseren Materialtransport zur Talstation der Seilbahn.
Das Holz für die Matratzenauflagen lagerte bereits in der Talstation. Mit drei Seilbahnfahrten fuhren wir die Bretter, unser Werkzeug und das restliche Material zur Hütte.
Nach der Begrüßung durch Ferdl und einem guten Mittagessen fingen wir um 13.30 Uhr mit der Entkernung des Winterraums an.
Unter den Lagern befand sich eine Menge alter Glasscheiben und sonstiger Unrat, der zuerst noch von uns entsorgt werden musste, bevor wir anfingen die alte Holzverkleidung abzureißen.
Die freigelegte Außenwand befand sich in einem guten Zustand, trotzdem montierten wir für eine bessere Hinterlüftung eine Konterlattung.
Zum Nachmittag kam dann auch Werner, der die Arbeiten im Winterraum skeptisch begutachtete.
Bis um 19.30 Uhr hatten wir die Unterkonstruktion und einen ersten Teil der Verkleidung fertig.

Am nächsten Tag begannen wir bereits um 8 Uhr. Die Arbeit an der Wandverkleidung ging zügig voran, so das wir bereits am Nachmittag mit dem Einbau der Fußbretter wieder begannen.
Alle nachfolgenden Arbeiten erwiesen sich aber als recht zeitaufwendig, denn die seitlichen Blenden und das untere Fußbrett musste allen Unebenheiten angepasst werden.
Später wurden noch die Matratzenauflagen in die Betten eingepasst, ein Türschließer an die Tür angebracht, und eine neue Garderobe befestigt.
Als es kurz nach 20.00 Uhr war, hatten wir aber den Winterraum, bis auf einige Kleinigkeiten, fertig.

Am Sonntag wurde dann noch eine neue Garderobe befestigt. Außerdem wurde die Wände des Aufenthaltsraums mit Farbe ausgebessert und anschließend der gesamte Winterraum gereinigt und das Werkzeug aufgeräumt.


Ich hoffe der Winterraum wird von den Bergsteigern und Skifahrern gerne angenommen und dementsprechend pfleglich behandelt.




Am 5. Juli 2003 trafen wir um die Mittagszeit in Boden ein. Vor uns lag, dass war uns allen bewusst, eine arbeitsreiche Woche.

Zwei Abende zuvor war ich noch mal bei Wolfgang Trapp, um noch Material für die Hütte in mein Auto zu laden. Schon bald musste ich feststellen das mein Auto einfach viel zu klein war. Was er alles mittlerweile für die Hütte besorgt hatte, füllte fast die Hälfte seiner Garage. Aber zuhause bei mir war auch der Keller halb voll. Also musste eine weitere Transportmöglichkeit gefunden werden. In diesem Moment fiel mir unser Vorsitzender ein. Er wollte doch bereits am Freitag zur Hütte fahren. Nach einem kurzen Telefonat, fuhr ich zu ihm und lud ihm sein Auto randvoll.
So nun passte doch alles in mein Auto.

Am Samstagmorgen kamen wir, Markus Dunkel und ich, in Boden an. Karl der Senner, der für Werner, unserem Hüttenwirt, die Besorgungen erledigt, wartete bereits auf uns. Schnell war der Jeep mit der ersten Ladung vollgeladen, und er fuhr zu Talstation der Materialseilbahn.

Dort wurde die Ladung gleich von dem am Vortag bereits angereisten, Manfred Englert, in die Seilbahn umgeladen.
In der Zwischenzeit trafen auch Wolfgang Trapp, Reinhold Schuster und Reinhard Käppner in Boden ein. Nach einer kurzen Begrüßung führen sie auch zu Talstation weiter.
Mittlerweile kam auch Karl zurück, um die zweite Ladung abzuholen. Nun ging die Fahrt im zwar vollgestopftem Jeep, aber durchaus bequem durchs Angerletal zu Materialseilbahn.

Dort angekommen, wähnte man sich fast wie auf dem Gelände einer Baumschule. In Plastiksteigen ordentlich eingetopft, lagerten hier fast 1500 Laub- und Nadelbaumsetzlinge.
Ich machte mich gleich an den Aufstieg zur Hütte um die Materialseilbahn zu bedienen. Oben an der Hütte traf ich dann Arnold Kaiser und Elmar Nophut. Auch sie waren bereits am Vortag angereist. Somit war unsere 8-Mann starke Arbeitstruppe vollzählig.
Den Rest des Tages verbrachten wir mit Materialtransporten und dem Verteilen der Sachen auf die richtigen Stellen in der Hütte.

Arnold und Elmar machten sich dann am späten Nachmittag zum Einlaufbecken am Kraftwerk auf, um einen neuen Bohlenbelag für den Wassereinlauf zurecht zu schneiden.

Am Abend traf dann auch Nicki Adora, unser 1. Vorsitzender ein.
Er war an diesem Tag, sowie auch auf den darauffolgenden Tagen, im Hüttengebiet auf Inspektionstour.
Alle wichtigen Wanderwege wurden von ihm, auf ihre korrekte Markierungen und die Seilversicherungen auf ihre Festigkeit hin überprüft. Er schreckte sogar von diversen Besteigungen der umliegenden Gipfel nicht ab, um die Verankerungen der Gipfelkreuze zu überprüfen.
Selbst einige Tage später, ließ er es sich nicht nehmen, dass Arbeitseinsatzteam, dass an diesem Tag in verschiedenen Richtungen um die Hütte in Einsatz war, aus der Luft, besser gesagt aus einem Flugzeug, zu kontrollieren.

Der Abend wurde dann in einer ruhigen und entspannten Hüttenatmosphäre genossen.


Der Sonntag begann da schönes Wetter herrschte, gleich mit der Hochlagenaufforstung, oder besser gesagt, wir trugen die Pflanzen von der Hütte wieder hinunter zum oberen Bereich des Schinders.
Dort wurden die schlimmsten Abschneider mit Setzlingen bepflanzt und ein spezieller Alpiner-Böschungsrasen ausgebracht.

In diesem Bereich kommt es immer wieder, durch rücksichtslose Zeitgenossen die zwischen den Wegen abkürzen, zu Abschneidern, die im Laufe der Zeit immer weiter ausgeschwemmt werden.

Durch die mittlerweile mehrere Jahre andauernde Bemühungen, diese Stellen wieder zu begrünen, präsentiert sich der Aufstieg zur Hütte heute aber in einem guten Zustand.

Da wir mit allen acht Mann an diesem Abschnitt arbeiteten, konnten wir den größten Teil der Pflanzen bereits an diesem Tag setzen.

Als wir dann zum Feierabend uns wieder an der Hütte einfanden, wurden noch verschiedene kleinere Arbeiten in der Hütte erledigt. Unter anderem wurde eine Kinderspielecke mit kindgerechten Möbeln ausgestattet, und Jasmin und Manuel, die Kinder der Hüttenpächter, erklärten sich sofort bereit, für die mitgebrachten Spielsachen die Verantwortung zu übernehmen.



Der nächste Tag sollte mit verschiedenen Arbeiten rund um die Hütte verbracht werden. Es standen so viele Arbeiten an, diese hier alle aufzuzählen, würde den Rahmen des Berichts sprengen. Nur, soviel sei erwähnt, unser Team teilte sich in mehrere Gruppen auf, um je nach den Vorlieben oder Handfertigkeiten der Einzelnen, die uns gestellten Aufgaben zu erfüllen.
Da bedurfte es keiner Anleitung oder Anweisung. Es wurde um und in der Hütte gewerkelt, was das Zeug hielt.

So wurde das Wappen der Stadt Hanau auf der Westseite der Hütte aufgehängt.
Eine Leinwand wurde im Seminarraum montiert. Die Lager wurden mit Nummern gekennzeichnet. Im Winterraum wurden neue Regalbretter für das Geschirr montiert. Es gibt halt an der Hütte an allen Ecken und Enden etwas zu erledigen.

Am Dienstag war es soweit. Heute stand der Wegebau am Gufelseejöchl auf dem Plan. Das Wetter zeigte sich immerhin auch heute wieder von seiner besten Seite. Wie übrigens die ganze Woche über. Strahlender Sonnenschein, aber immer auch ein kühler Wind, so konnte man es den langen Tag im Freien aushalten.

Am Vorabend hatten wir die Werkzeuge und das benötigte Material zusammengestellt. Nun wurde es unter uns verteilt, damit jeder etwas zum Gufelseejöchl mit hinauf nahm.
Ein Teil der Mannschaft ging nur bis zum unteren Parzinnsee mit. Dort wurden die Wegweiser an der Abzweigung zur Kogelseescharte erneuert.
Der Rest der Mannschaft schleppte das ganze Material zum Joch. Dort wurde sogleich mit der Einrichtung eines Drahtseiles begonnen. Der Weg wurde auf der rechten Seite des Felsens am eigentlichen Joch vorbeigeführt.
Das hat den Vorteil, dass das Joch im Frühsommer besser gangbar ist, da sich auf dem eigentlichen Übergang, bei den entsprechenden Schneeverhältnissen, lange eine Wechte hält.
Ingesamt wurde ein fast 30 Meter langes Seil und 18 Bohrhaken verbaut. Die alten Sicherungen auf dem ursprünglichen Übergang wurden abgebaut und der Wegweiser wurde so angebracht, dass er auf den neuen Übergang hinweist.
Wir waren alle überrascht wie schnell wir unser Vorhaben in die Tat umgesetzt hatten. Doch auch hier sei die
hervorragende Zusammenarbeit erwähnt, die sich die ganze Woche durch alle Bereiche vollzog.

Als die restliche Truppe zur Hütte zurückkehrte, ging man sofort an die Begrünung im direkten Umfeld der Hütte.
Hier waren noch einige Wunden im Erdreich durch die Bauarbeiten wieder zu schließen. Besonders der Bereich direkt vor der Terrasse und am Weg zum Hubschrauberlandeplatz wurden Pflanzen gesetzt und Rasensamen ausgebracht.

Denn Abend ließen wir am runden Tisch mit fröhlichen Liedern und Mundharmonika-Spiel ausklingen.




Am Mittwoch stand dann schließlich die Brücke über den Bach des Schlenkerkars auf dem Programm. Hier wurde im Vorjahr bei einem starken Unwetter ein Fels, der als Auflage für den Alusteg diente, von den Wassermassen mitgerissen. Danach war der Steg knapp einen Meter zu kurz.
Nun überlegten wir lange wie wir eine neue Auflage schaffen sollten. Als Lösung kam uns dann nur die Möglichkeit in den Sinn, die vor Ort vorhandenen Felsen, so zu platzieren dass sie wieder als Auflage für den Steg dienen können.

Doch die Ausführung gestaltete sich schwieriger als gedacht. Nachdem wir eine Schaufel und eine Hacke abbrachen, half nur noch eine lange Holzbohle, die wir als Hebel nutzten.

Mit gemeinsamer Kraftanstrengung gelang es uns endlich, den Steg so herzurichten, dass auch weniger erfahrene Wanderer sich den Übergang zutrauen können.

Im Anschluss wurden noch weitere Arbeiten an der Talstation der Materialseilbahn durchgeführt.
Ein Teil des Arbeitsteams bepflanzte den Lawinenschutzhügel und säten ihn mit Rasensamen ein. Das an der Talstation liegende Brennholz wurde mit der Seilbahn zur Hütte transportiert und der Weg zwischen dem Alusteg und der Brücke über den Angerlebach wurde in Stand gesetzt.

In der Zwischenzeit lud der zweite Teil der Truppe das Brennholz aus der Seilbahn aus. Zwischen den Fahrten mit der Seilbahn arbeiteten wir aber an einem weiteren Vorhaben, dass sich im Vorfeld als recht schwierig gestalten sollte. Der Stromerzeuger im hinteren Bereich der Seilbahn wurde mit einem Kettenzug angehoben. Der Fußboden wurde aufgebrochen und das Aggregat in dem darunter befindlichen Raum hinabgelassen.
Umsichtige Arbeitsweise war von Nöten, um nichts am Aggregat zu beschädigen.
Als schließlich Wolfgang am Abend bei uns eintraf, war er ganz erstaunt das Aggregat im unteren Raum vorzufinden.


Am nächsten Tag machten sich Markus und Reinhold auf, um den Weg nach Gramais, auf Schäden hin zu überprüfen. Hierbei wurde festgestellt, dass in der Nähe des Branntweinbodens das Stahlseil einer Sicherung beschädigt ist.
Wolfgang und ich gingen ins Tal, um bei den verschiedenen örtlichen Vertretern vorstellig zu werden, um etwas Werbung für die Hütte zu machen.
So besuchten wir den Berggasthof "Zur Gemütlichkeit", Pfarrer Schautzky in Elmen, das Fremdenverkehrsamt Elmen, den Wirt des Elmer Hofes und abschließend den Vorsitzenden der Bergwacht Gramais, den wir aber leider nicht antrafen.

Zum späten Nachmittag trafen dann Reinhold und Markus in Gramais ein, und wir fuhren zurück zur Hanauer Hütte, um gemeinsam den Aufstieg zur Hütte zurückzulegen.

Im Laufe des Tages waren die anderen Mitglieder des Arbeitsteams mit Arbeiten um die Hütte beschäftigt.
Reinhard strich den Betonpfeiler, das Gaslager und den Gang zur Herrentoilette.

Außerdem wurden die restlichen Pflanzen unterhalb der Terrasse gesetzt und Grassamen ausgebracht.




Am Freitag wurden noch die letzten Arbeiten im Umfeld der Hütte erledigt. Reinhard, der bereits am Vortag den Pinsel schwang, scheute sich auch nicht den Winterraum neu anzulegen.
Auf dem ehemaligen Wäschetrockenplatz wurde von uns eine Kinderwippe gebaut. Sofort nach ihrer Fertigstellung wurde sie von Jung und Alt gleichermaßen auf ihre Funktion hin überprüft.

Aus den alten Bohlen des Wassereinlaufbeckens wurde noch ein Sandkasten gebaut. Lukas und Jasmin weihten ihn noch am selben Abend ein.

In den Lagern wurden noch Schilder montiert und über jedem Lager wurden noch Haken für die persönliche Ausrüstung angebracht.
Am Hang zwischen der Seilbahn und dem Seminarraum wurden die letzten Pflanzen gesetzt, und noch Grassamen ausgebracht.

Zum Abschluss gab es am Abend ein reichhaltiges Menü, und zum Nachtisch für alle eine Riesenpfanne Kaiserschmarren.


Eine arbeitsreiche Woche ging zu Ende. Wir haben vieles erledigt. Einige Arbeiten haben wir uns noch für das nächste Jahr vorgenommen. Dennoch werden uns die Aufgaben auch im nächsten Jahr noch weiterhin in Anspruch nehmen. Denn irgendetwas gibt es immer zu reparieren oder umzubauen.

Zu erwähnen sei noch die hervorragende Zusammenarbeit der einzelnen Arbeitsteam-Mitglieder miteinander.
Auch die Abende am runden Tisch waren sehr gemütlich und unterhaltsam.

Zum Schluss muss noch die Küche erwähnt werden. Werner und sein Team verwöhnten uns in dieser Woche ganz besonders.

 
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